Wenn die Füße Probleme machen

Haben Sie gewusst, dass der Mensch im Leben durchschnittlich 120.000 Kilometer läuft? Das ist fast dreimal rund um den Globus. Welchen Wert unsere Füße für uns haben, merken wir spätestens wenn die Füße Probleme machen. Schmerzen sind ein erstes Alarmzeichen, das häufig als momentane Erscheinung abgetan wird. Erfahren Sie hier, welche Fußprobleme es gibt.

Plattfuß und Co.

Fußfehlstellungen äußern sich in Plattfüßen, Spreizfüßen, Senkfüßen, Hohlfüßen oder Knickfüßen. Dabei sind offensichtlich zunächst nur die Füße betroffen, können jedoch Schmerzen in den Hüften oder gar in der Wirbelsäule verursachen. Bei Fußfehlstellungen ist der Besuch beim Orthopäden sinnvoll, der zum einen passende Einlagen zur Unterstützung der Fußstellungen verschreiben kann, zum anderen hilft Fußgymnastik und öfters Barfußlaufen vorsorglich gegen derartige Probleme.

Eingewachsene Fußnägel

Wer sich schon mit einem eingewachsenen Fußnagel rumplagte, kennt die Schmerzen, die er verursacht. Häufig entstehen Entzündungen im Bereich es Nagelbettes. Um eingewachsene Zehennägel vorzubeugen ist es hilfreich, den Fußnagel immer gerade abzuschneiden und nicht rund, etwa wie bei den Fingernägeln. Ist der Schaden bereits entstanden, kann ein Podologe helfen. Zum einen mit der Entfernung der Einwachsung, zum anderen mit einer angepassten Nagelkorrekturspange, die ein erneutes Einwachsen verhindern soll. Ist der Nagel bereits entzündet, sollten Sie keine Zeit verlieren und sofort einen Arzt aufsuchen, der Ihnen etwas gegen die Entzündung verschreibt.

Hühneraugen

Hühneraugen werden keilförmige Verhärtungen, meist an der Fußsohle, genannt, die beim Laufen schmerzen. Sie entstehen häufig durch Druck oder Reibung im Schuh. In Drogeriemärkten werden spezielle Hühneraugenpflaster angeboten, die aussehen wie ein kleiner Ring. Das Pflaster wird so platziert, dass das Hühnerauge in der Ringöffnung liegt. So verteilt sich beim Laufen der Druck auf den Ring, Reibung wird vermieden und das Hühneraugen kann unter Umständen von selbst abheilen. Tut es das nicht, hilft der Gang zum Podologen, der das Hühnerauge fachmännisch entfernt.

Wenn die Fersen schmerzen

Wenn die Fersen beim Laufen schmerzen, kann ein sogenannter Fersensporn dahinterstecken. Dabei handelt es sich um eine Sehnenentzündung der Fußsohle, die häufig in den mittleren Jahren auftritt. Die Ursachen sind vielfältig. Übergewicht, Fußfehlstellungen oder akute Überlastung begünstigen dieses Problem. Da es sich dabei um eine Entzündung handelt, ist ein Besuch beim Arzt empfehlenswert, der beispielsweise entzündungshemmende Medikamente oder spezielle Therapien (Stoßwellentherapie, Röntgen-Reizbestrahlung etc.) verschreibt.

Ballen- und Hammerzehen

Für Hammer- oder Ballenzehen ist allem voran das falsche Schuhwerk verantwortlich. Hohe Schuhe, enge Stiefel und spitz zulaufende Pumps quetschen die Zehen zusammen und sorgen dafür, dass meist Frauen häufig auf den Zehenspitzen laufen. Kommen dazu noch erbliche Anlagen und andere Fußprobleme, können sich daraus Knochenveränderungen entwickeln, die mit immensen Schmerzen verbunden sind. Oftmals ist in diesem Fall eine Operation nötig, um den Betroffenen ein schmerzfreies Gegen zu ermöglichen.

Es gibt eine Reihe weiterer Fußprobleme, die den Betroffenen einen hohen Leidensdruck verschaffen. Deswegen empfehlen wir, den Füßen viel Aufmerksamkeit angedeihen zu lassen. Die richtige Pflege ist genauso wichtig, wie ein gesundes Schuhwerk und die passenden Strümpfe, in denen sich Ihre Füße wohl fühlen – denn Sie besitzen nur ein paar Füße, die Sie noch weit tragen müssen.

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Ein Kommentar zu Wenn die Füße Probleme machen

  1. Andrea sagt:

    Schöner Artikel! Meine Frage habe ich dadurch beantwortet bekommen, danke!

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